Rundreise in Thailand

Na eben eine Runde rum

Der Berg ruft

Samstag, 13.11.2010

SicherungVogelperspektiveDie HöhleSuchbildStefan am Seil

In geschrumpfter Gesamtstärke geht's zunächst zum Ausrüster. Klettergurt, Kletterschuhe, Sicherungsgerät, Seile und Helme werden eingepackt. Damit es gleich losgehen kann, werden während der Fahrt noch fleißig Knoten geübt. Angekommen führen dann kleine Pfade durch den Dschungel hinauf zu den Kletterfelsen. Noch eine Einweisung zum Sichern an der Wand und die ersten Mutigen erklimmen auf zwei Routen die Steilwand. Es werden auf insgesamt vier Routen die Stufen 5-6 erklettert, wobei es bis zu 25 m hinauf geht. Das reicht für gute Aussichten, einige Blessuren, übersäuerte Muskeln und gelegentliche Verzweiflung. Am Ende hängen so Einige in den Seilen, im übertragenen wie praktischen Sinn. Als regelrechter Gipfelstürmer entpuppt sich jedoch unser Svenert. Highlight ist zum Abschluss das Abseilen in eine 60 m Tiefe Höhle im Fels. Schon der verschlungene Bergpfad, vorbei an riesigen Bienenstöcken, ist eine Klasse für sich. Die Höhle allerdings beeindruckt uns alle. Während sich Stefan noch bei seinen Lieben verabschiedet, lässt sich Steffen bereits in den dunklen Schlund hinunter gleiten. Das schwere Los des Fotografen. Wir folgen einer nach dem anderen, Stefan zum Schluss. Ein Greller Warnruf unterbricht dann plötzlich die Höhlenidylle. Es poltert und scheppert 50 m über uns, jeder geht in Deckung und fragt sich was jetzt runter kommt. Der Stimmlage nach muss es Stefan selbst oder viel schlimmer noch, sein I-Phone 4 sein. Er hat eine 50 Kilo Klamotte losgetreten, die nun ins Dunkel gesaust kommt und geräuschvoll im Höhlenboden einrastet. Wir geben Entwarnung und sammeln uns zum finalen Aus- und Abstieg. Zurück in Chiang Mai treffen wir wieder Marc. Der war begeistert und trotz zahlreicher Stürze unversehrt. Das spazieren gehen noch gefährlicher ist als Downhillbiken und Klettern beweisen am Ende noch Marc und Ben. Während der eine in einem offenen Gully stecken bleibt, packt sich der andere in einem Baumloch aufs Maul. Danach das Übliche, Essen, Massage, Bier, Bett.

SvernertSteffenKlettergruppeHolle

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Dieses Blog berichtet aus Thailand (Urlaub).

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