Rundreise in Thailand

Na eben eine Runde rum

Berichte von 11/2010

Katastrophentourismus 2.0

Freitag, 05.11.2010

HolleTetziBuSvernertNehleSteffiBenito

Wen Vulkanasche über Tegel, Hochwasser an der Oder oder Randale im Kreuzberg inzwischen gelangweilt umschalten lassen, muss sich den Kick halt direkt vor Ort besorgen. Während der benachbarte Merapi noch Feuer spuckt, der Monsun über das Land peitscht und Versammlungen über 5 Personen verboten sind, kann es für uns 6 nur eins heißen, auf nach Thailand! Um das Risiko noch etwas zu erhöhen, haben wir noch drei Inlandsflüge , rafting, mountainbiking, rockclimbing und einen Seegeltrip dazu gebucht.                       

Nach einem Direktflug von Berlin, starten wir unseren 3 Wöchigen Trip in Bangkok. Dort bleiben wir 3 Tage und fliegen weiter ins Hochland nach Chiang Mai, wo wir uns einer "Adrenalin Rush" Tour aussetzen werden. Nach 5 Tagen gehts weiter in Richtung Phuket, wo uns ein Trimaran für 5 Tage an Bord nehmen wird, sofern er sich mit unserer Anzahlung nicht bereits abgesetzt hat. Wieder an Land, schlagen wir uns die letzte Woche in Richtung Ko Phi Phi, über Koh Lanta nach Krabi durch, wo wir unseren Flug nach Bangkok nehmen, um dann wieder in die Heimat zu fliegen. So zunächst der Plan, genug also was schief gehen könnte. Viel Spaß beim Lesen.

Die Crew

One night in Bangkok

Dienstag, 09.11.2010

Wir sind dann mal wieder weg. Rein in den Flieger und bereits 12 h später im Direktflug am Ziel. Bequemer hatten wir es auch noch nie auf so einer Fernreise, wären da nicht die penetranten Darmwinde Körner liebender Mitreisender, die einen zu permanenter Kissenatmung gezwungen haben. Nach Mitternacht gibt's dann ein geflüstertes Geburtstagsständchen für Marc und einige Fläschchen Sekt aus der Bordbar. Ben's Sitznachbarin kollabiert noch zwischendurch, ein anwesender Arzt sowie Sanitäter konnten eine Notlandung in Ulan Bator jedoch zum Glück noch verhindern. In Bangkok angekommen nehmen wir den Bus zum Hotel und starten den Abend mit Menü 1 und ausreichend Bier. Zur Verdauung gönnen wir uns im Anschluss eine Massage (ohne happy end) und fahren mit Menü 2 für diesen Abend fort. Der gelungene Einkauf einiger Taschen wird noch mit Cocktails begossen welche im Anschluss durch Menü 3 ergänzt werden. Weil es so billig wie lecker ist, bestellen wir vieles doppelt, was schlussendlich zu 4-5 warmen Abendessen pro Kopf führt. Aber vor dem Strandteil kommt ja noch der Sportteil des Urlaubs, da strampeln wir das wieder ab.

GeburtstagsrundeLinks in Ohnmacht rechts in TranceAuf Achse in BangkokVöllig entspanntWarum klein wenns groß geht

Wasserstand

Mittwoch, 10.11.2010

HochwasserWo ein Wille ist...KlongfahrtSmoke on the water

Er beginnt bereits zu bröckeln und langsam aber sicher wird uns wieder klar, warum wir eigentlich einen solchen Trip auf uns nehmen statt einfach auf dem Sofa liegen geblieben zu sein. Wie schnell hier der Alltagsstress einer beschleichenden Entspannung weicht ist doch erstaunlich. Das angenehme Wetter, leicht bedeckt bei 30 Grad, tut dabei sein Übriges. Auf einer morgentlichen Klongfahrt sehen wir uns erst einmal die alten Wasserstraßen der Stadt und den Wat Arun Tempel an. Die "Kreis und Sternschifffahrt" Bangkok's sieht zwar etwas abenteuerlich aus, hat aber durchaus Charme. Der Wasserstand ist schon enorm, noch ein Zahnputzbecher mehr und hier würde alles absaufen, was der am Fluss lebenden überwiegend armen Bevölkerung bereits ganz schön zugesetzt hat. Die anschließende Erkundung Chinatowns schafft noch einmal ganz neue Eindrücke. Mehr Menschen, Tinnef und Skurriles auf noch engerem Raum ginge gar nicht. Nach soviel Kultur geht's erst mal wieder in einen Entspannungstempel zur Thaimassage. Das Krachen der Knochen und Bänder muss noch im Nebengebäude zu hören gewesen sein. Wir schweben danach förmlich hinaus, aus der Welt des Schmerzes hinein in die des Genusses, einer Konditorei der Extraklasse. Zur Nacht verlegen wir zum Patpong Night Market, wo neben gefälschter Markenware noch die Entspannung der anderen Art sowie allerhand sportliches im Unterleibsbereich feil geboten wird. Nähere Erläuterungen zu Techniken des Flaschenöffnens und Pingpongschießens wären allerdings nicht jugendfrei. Zur Beruhigung der Liebsten, wir kaufen ein Paar Nagelsets (nicht falsch zu verstehen), eine Runde Bier und drehen wieder ab, ist uns doch etwas zu viel.

Wat ArunChinatownKontrolliertes ChaosLand unter

Chiang Mai

Freitag, 12.11.2010

Frühstück in BangkokChiang Mai bei NachtLichterfestLichterfest

Und weiter geht's. Noch ein Frühstück am Wasser, Sachen packen und ab zum Flieger. Wer nun eine zweimotorige Dornier und Kisten voll Hühner erwartet hat, sieht eindeutig zu viel Abenteuer Filme. Kaum den Kaffee ausgetrunken und schon landen wir in der Rose des Nordens, Chiang Mai. Die Festungsstadt aus dem 13 Jh. ist beschaulich und bereitet sich fleißig auf das Lichterfest "Loy Krathong" vor, was leider erst am 17.11 startet aber seine Vorboten bereits voraus schickt. Bunte Lampenions, Papiertiere, Fluglichter und Knallzeug werden hier schon fleißig getestet. Der nächste Gang ins Restaurant wird durch die wahrscheinlich dümmste Crew Thailand's zur nervlichen Belastungsprobe. Wir tragen es mit Fassung und spülen das Trauma im THC Rooftop, der wohl trendigsten Kneipe vor Ort, mehr als gründlich hinunter. In Einzelfällen auch zu gründlich.

Illegale KatzenkämpfeTHC RooftopEinfach chillig

Freischwimmer

Freitag, 12.11.2010

Schöne AussichtenBodyraft Zu langsam gewesenEr lässt nichts unversucht

Ja, man kann sich wohl fühlen. Vielleicht liegt es an der überwiegend sportlichen Ausrichtung dieser Gegend oder der ruhigen Lage fernab von Massentourismus und Strand, dass hier ein eher entspannter Backpacker Charakter vorherrscht. Und die Stimmung steckt an. Um dieser schleichenden Tiefenentspannung etwas entgegen zu wirken, geht's heute zum Rafting. Level 3 - 4 und noch keine Toten in diesem Jahr dämmt zwar etwas unsere Erwartungen, aber wir werden uns schon Gefahren suchen, sollten wir keine finden. Es geht hinauf in einen wunderschönen, tropischen Bergdschungel und nach einiger Verzögerung auch bald los. Wir verteilen uns auf zwei Boote und schüren den Ehrgeiz indem wir behaupten, in Australien eine Eskimorolle mit dem Schlauchboot gemacht zu haben und bereits Gerüchte über die laschen Raftführer in Thailand gehört zu haben. Vielleicht haben wir zu dick aufgetragen, aber von nun an wird kein Felsen mehr ausgelassen. Was unserem Guide nicht gelingen will, schafft Marc in bewundernswerter Eigeninitiative. Während der anspruchsvollsten Passage steigt er aus und geht zum Bodyraft über, was ihm Blessuren und Anerkennung im gleichen Maße einbringt. Den Rest der Strecke verbringen wir mit Bootskämpfen, Kunststückchen oder einfach treibend in entspannter Rückenlage. Am Abend gibt's wieder Massagen für alle und Wunden lecken bei Marc. Nach einer am Felsen zugezogenen Schulterprellung trennt er sich morgen von der Klettergruppe und geht schon mal zum Mountainbiken über.

GefahrensucherOhne WorteRoutinierAlternativ Sport

Der Berg ruft

Samstag, 13.11.2010

SicherungVogelperspektiveDie HöhleSuchbildStefan am Seil

In geschrumpfter Gesamtstärke geht's zunächst zum Ausrüster. Klettergurt, Kletterschuhe, Sicherungsgerät, Seile und Helme werden eingepackt. Damit es gleich losgehen kann, werden während der Fahrt noch fleißig Knoten geübt. Angekommen führen dann kleine Pfade durch den Dschungel hinauf zu den Kletterfelsen. Noch eine Einweisung zum Sichern an der Wand und die ersten Mutigen erklimmen auf zwei Routen die Steilwand. Es werden auf insgesamt vier Routen die Stufen 5-6 erklettert, wobei es bis zu 25 m hinauf geht. Das reicht für gute Aussichten, einige Blessuren, übersäuerte Muskeln und gelegentliche Verzweiflung. Am Ende hängen so Einige in den Seilen, im übertragenen wie praktischen Sinn. Als regelrechter Gipfelstürmer entpuppt sich jedoch unser Svenert. Highlight ist zum Abschluss das Abseilen in eine 60 m Tiefe Höhle im Fels. Schon der verschlungene Bergpfad, vorbei an riesigen Bienenstöcken, ist eine Klasse für sich. Die Höhle allerdings beeindruckt uns alle. Während sich Stefan noch bei seinen Lieben verabschiedet, lässt sich Steffen bereits in den dunklen Schlund hinunter gleiten. Das schwere Los des Fotografen. Wir folgen einer nach dem anderen, Stefan zum Schluss. Ein Greller Warnruf unterbricht dann plötzlich die Höhlenidylle. Es poltert und scheppert 50 m über uns, jeder geht in Deckung und fragt sich was jetzt runter kommt. Der Stimmlage nach muss es Stefan selbst oder viel schlimmer noch, sein I-Phone 4 sein. Er hat eine 50 Kilo Klamotte losgetreten, die nun ins Dunkel gesaust kommt und geräuschvoll im Höhlenboden einrastet. Wir geben Entwarnung und sammeln uns zum finalen Aus- und Abstieg. Zurück in Chiang Mai treffen wir wieder Marc. Der war begeistert und trotz zahlreicher Stürze unversehrt. Das spazieren gehen noch gefährlicher ist als Downhillbiken und Klettern beweisen am Ende noch Marc und Ben. Während der eine in einem offenen Gully stecken bleibt, packt sich der andere in einem Baumloch aufs Maul. Danach das Übliche, Essen, Massage, Bier, Bett.

SvernertSteffenKlettergruppeHolle

1000 kcal/km

Sonntag, 14.11.2010

Ganze MännerseSchöne AussichtenBergseeImmer auf die Straße sehen

Ja, Völlerei ist eine der sieben Todsünden und wird irgendwann bestraft. Um postumer Rechtfertigung aus dem Weg zu gehen, setzen wir heute unsere wohl genährten Körper einem cross country- und downhill mountainbiking aus. Wieder einmal geht es in einem abenteuerlichen Vehikel in die Berge. Versorgt mit Müsliriegeln, Wasserflaschen und allerhand Protektoren, lauschen wir den Ausführungen des Tourguides. Nicht zu stark auf die Vorderbremse, Arsch nach hinten, nicht zu schnell und keinesfalls mit dem Gesicht bremsen, klingt zunächst machbar, rückblickend dann doch nicht so einfach. Nach dreitägiger Diskussion über die Routenwünsche, welche von der "Hello Kitty Sonnscheintour" bis zum "Extrem Terror Downhilltrack" alles enthielten, haben wir uns demokratisch auf die goldene Mitte, die "Old smuggler route", geeinigt. Sie stelle sich als gute Wahl heraus, da alles vertreten ist. Die Landschaft ist mal wieder atemberaubend schön denn die Strecke führt uns über verschlungene Pfade vorbei an Kaffeeplantagen, dichten Dschungel und herrlichen Bergpanoramen. Wir meistern starkes Gefälle, heftiges Gefälle, beängstigendes Gefälle, schweißtreibendes Gefälle und freien Fall. Ben und Stefan beweisen allerdings, dass man nicht die steilsten Pfade, die freiwilligen "Singletracks", benötigt, um aller Sicherheitsanweisungen entgegen über den Lenker abzusteigen. Wenn auch Ben mit zwei Stürzen und fünf Überschlägen das Feld anführt, kommen alle heil den Berg hinunter. Die Tour endet mit einem Essen an einem herrlichen Gebirgssee, in den wir natürlich noch alle hineinspringen.

PauseFlussquerungDownhillEntspanntes Ende

Hells Kitchen

Montag, 15.11.2010

Svenert in FlammenmarktVerdauungDie Kuechencrew

Mädels macht euch schon mal warm. Unser Marktwert ist heute exorbitant gestiegen, denn wir sind von nun an zertifizierte Thaiköche. Vom Programm der letzten Tage noch etwas lädiert haben wir beschlossen, an unserem letzten Tag in Ciang Mai einen Gang runter zu schalten. Also machen wir einen Kochkurs, was wir keineswegs unmännlich finden, da es immerhin mit viel Feuer und Schärfe zur Sache geht. Zusammen mit vier sympathischen Kanadiern machen wir uns also an die feurige Kochkunst. Das auch die Thaiküche nicht Kalorien frei ist, beweist unsere sehr lustige und  ebenso füllige Kochlehrerin. Mit viel Schwung führt sie uns erst über den Markt und dann durch zahlreiche zuvor gewählte Gerichte, wobei uns die Kanadier in Zusammenarbeit um Einiges voraus sind. Im klassischen Speed-Dating Verfahren kochen sie alle Gerichte und rutschen beim Essen immer eins auf. Zwar nicht ganz so organisiert löffelt bei uns dennoch mal Jeder bei Jedem. Es schmeckt verdammt gut. Der Meister im Moorüben-Blumen-schnitzen wird eindeutig unser Svennert. Am Abend treffen wir unsere Kanadier noch einmal in unserer Stammbar, dem THC Rooftop, wo unsere weltumspannende deutsch-kanadische Thaiküchenkette geplant wird.

Auf große Fahrt

Dienstag, 16.11.2010

SonnenuntergangRoutenplanungIn den SonnenuntergangVor AnkerAnbaden

Wir verlassen Chiang Mai. Nicht ganz ohne Wehmut, denn schön war´s auf jeden Fall, aber auch mit Erleichterung, denn der Verkehr (der auf der Straße) hat uns auf Dauer ganz schön Mürbe gemacht. Der Flug ist wie immer unkompliziert, denn die Sicherheitskontrollen auf thailändischen Flughäfen dienen mehr dem Sicherheitsgefühl der Touristen als der Sicherheit des Flugverkehrs. In Phuket wartet bereits der Transfer auf uns. Noch ein Paar Liter Rum im Duty Free und weiter geht´s. Wir können es kaum erwarten aufs Boot zu kommen, denn all die Unternehmungen sowie die Geschwindigkeit asiatischer Großstädte haben ihre Spuren hinterlassen. Der Trimaran wartet bereits auf uns, kaum das wir an Bord sind geht´s auch schon los. Die Crew ist witzig, der Chef Marcus, ein Schweizer, passt zu unser Truppe wie Arsch auf  Eimer. Nach einer Stunde Fahrt ankern wir in einer kleinen Bucht und lassen den Tag bei chilliger Housemusik und leckerem Essen aus der Bordküche ausklingen. Kein Verkehr, kein Lärm, nur das Rauschen des Meeres, der klare Sternenhimmel, 7 jähriger Rum und wir atmen durch. 

Rumble in the Jungle

Mittwoch, 17.11.2010

Phi Phi LeAnglerglueckIn FahrtKillermuschelnRiff

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Bevor ich ins schwärmen gerate, über traumhafte Buchten, herrliche Riffe, bunte Fische, klare Luft, unendliche Freiheit und Entspannung pur, muss ich ein Requiem auf einen unser treuesten Begleiter verfassen. Das Trauma sitzt tief, die Trauer ist unbeschreiblich. Was uns noch soviel schöne Eindrücke festhalten sollte, teilt jetzt das Schicksal von Stiefelriemen Bill aus "Fluch der Karibik". Da liegt er nun, für alle Ewigkeit am Boden des indischen Ozeans, der perfekte Reisebegleiter. Nein, um Einzelne zu beruhigen, es handelt sich nicht um Steffen, sondern meine Full HD Helmkamera, die dem Weg allen Irdischen gefolgt ist und nach einem unglücklichen Ausrutscher über Bord gegangen ist. Doch der Tag hat besser begonnen. In der malerischen Bucht von Phi Phi Le gehen wir vor Anker. Unser weißer Trimaran wirkt zwischen all den vollen Ausflugsbooten wie aus einer anderen Welt. Um ehrlich zu sein,  Reisen auf diese Art ist auch eine andere Welt. Wir schnorcheln uns zum Ufer und spazieren zur viel gerühmten Postkarten Idylle der Maya Bay von Phi Phi Le. Nach einer fantastischen Fahrt entlang der Kalksteinfelsen ankern wir für die Nacht in der Ton Sai Bucht von Phi Phi Don und gehen an Land. Der erste Halt ist eine Thai Boxbude mit einer Arena und einem Ring. Unter dem Jubel zahlreicher Schaulustiger duellieren sich dort schwachsinnige und besoffene Touristen im Länder übergreifenden Kickbox Wettbewerb. Da es sonst kein Männerurlaub währe und außerdem die Ehre des Bootes und der Heimat verteidigt werden muss, schicken wir natürlich einen Vertreter in den Ring. Ein 1,90 m großer Finne stellt sich der Herausforderung, bereut es aber schon bald. Drei Runden später verlässt unser Mann leicht lädiert aber als klarer Sieger den Ring. Den Triumph feiern wir dann ausgiebig auf einer der zahlreichen Beachpartys.

Ein Herz fuer KorallenMaya BayEin Sturm zieht aufBen in Untiefen

Inselhopping

Donnerstag, 18.11.2010

koh Rok NokKoh HaEinsame BuchtAbendspaziergang

Wir verlassen den Hafen von Phi Phi Don und hissen die Segel. Auf unserem Weg zur Bucht von  Koh Rok Nok machen wir noch einen Halt bei der Inselgruppe Koh Ha. Wieder einmal erwarten uns schroffe Kalksteinfelsen und bunte Riffe. Durch die harte Brandung hindurch kann man mit dem Seekajak in Höhlen hineinfahren, die tief in den Berg reichen. Es wird gepaddelt, geschnorchelt und gegessen was zuvor selbst gefangen wurde. Mit 15 Fischen an einem Tag knacken wir den Bootsrekord. Bei rauer See und launischem Wetter machen wir uns auf die letzte Etappe des Tages. Die Bedingungen könnten kaum besser sein. Es ist angenehm warm, bedeckt und windig. So können wir segeln, verbrennen uns nicht den Pelz und schwitzen nicht in der Nacht. Unser Skipper Marcus und seine Crew lassen es an Nichts fehlen und seine "Aquila" wird für uns schnell heimisch. Der Bordkoch, von uns Leo Leo getauft (schnell schnell), füttert uns den ganzen Tag und hält die Hostess Ling Ling (kleines Äffchen) auf Trap. Vor Anker lassen wir den Tag wieder einmal bei chilligen Klängen aus der Bordanlage ausklingen.

Höhlen im KalkfelsenSchnorchelnVoe AnkerDeckansichtEinsames Paradies

Daydream

Freitag, 19.11.2010

The BeachAnspannung purHochseepaddlerDingisurfuing

Auch wenn es wie ein Klingonischer Außenposten klingt, in der Bucht von Koh Rok Nok ist es so schön, dass wir kurzerhand beschließen noch eine weitere Nacht dort zu bleiben. In aller Frühe startet das Tagesprogramm, da dieses traumhafte Fleckchen Erde Einiges an Aktivitäten bereit hält. Um Marcus ein Paar schöne Sonnenaufgangsbilder für seine Webside zu verschaffen, schmeißt uns der Wecker noch vor den ersten Lichtstrahlen aus dem Bett. Nach dem Frühstück schwingen wir uns dann in die Kajaks und paddeln drauf los. Was bietet sich bei einer Insel mehr an als sie zu umrunden. Während Sven und Stefan im Dingi vorbei düsen, werden unsere Arme immer länger. Trotz ernsthafter Erwägungen mit dem Boot über Land abzukürzen kämpfen wir uns zum Segler zurück. Nach dem täglichen Schnorchelausflug zu dem bislang besten Tauchspot der Reise, versuchen wir uns im Dingisurfen. Das Brett ans Boot gebunden geht's nun mit Vollgas durch die traumhafte Bucht. Mit dem letzten Licht des Tages setzt ein Großteil der Mannschaft zum Strand über um über einen versteckten Dschungelpfad die Spitze des Inselberges zu erreichen. Zunächst kapitulieren Stefan und Ben mangels festem Schuhwerk, später wird der Rest von Mücken und Waranen aus dem Wald gejagt. Der für Notfälle eingerichtete Tsunami Evakuierungspfad war dann doch nicht der gut ausgebaute Wanderweg zum Gipfel. Mit der Besatzung eines benachbarten Seglers gibt es dann am Abend ein fantastisches Barbeque am Strand, mit frischem Seefood und reichlich Rum.

  TrampelpfadVerfolgerParty am StrandBarbeque

Paradise Lost

Samstag, 20.11.2010

Die AquilaFiese MoräneFischschwarmImmer was los hier unten

Heute müssen wir unser tropisches Paradies verlassen und langsam aber sicher wieder Kurs auf unseren Heimathafen in Phuket nehmen. Ein entspanntes Frühstück auf Deck, ein letzter Schnorchelgang und wir stechen in See. An Deck geht es beschaulich zu, wir spannen das Sonnensegel und dösen bei leichtem Seegang vor uns hin. In Gedanken hat jeder von uns schon sein Sparschwein geschlachtet und ein Segelboot gekauft. Wenn auch das Geld nur für die Badewannenausgabe reicht, wird Marcus konsequent auf nützlichen Seemannsgarn hin gelöchert. Zum Mittag legen wir wieder in Koh Ha an, was soviel heißt wie die Fünf Inseln und beobachten das Geschehen auf einem der Schnellboote, das seine Taucher aus dem Wasser fischt. Als ehemaliger Tauchlehrer kommentiert Marcus das Treiben und wir lästern alle gründlich über diese Massentouristen ab. Da haben wir es gemütlicher und weiter geht's in Richtung Kho Phi Phi. Als wir die Inselgruppe erreichen werden die Seekajaks zu Wasser gelassen. Die Steilküste bietet wieder herrliche Anblicke und versteckte Buchten. Während ein Teil der Mannschaft in den Sonnenuntergang paddelt, füllt der Rest die Vorratskammern beim Landgang auf Phi Phi Don. Da soviel Erholung ziemlich müde macht und unser Mann im Ring keine Titelverteidigung anstrebt, verzichten wir heute auf den Partyteil.

In den SonnenuntergangMorgengrauenRomantik purEinsame Buhten

Relax just do it

Sonntag, 21.11.2010

PoollandschaftTagesgeschäftUnterwasserkunstTiefenentspannt

Der letzte Tag auf der Aquila bricht an. In einer kleinen Bucht machen wir noch einmal halt, bekommen noch eine Gruppe Delphine zu sehen und genießen zur Abwechslung Spagetti Bolognese und Cordon Bleau aus der Bordküche. Marcus und seine Aquila werden uns definitiv fehlen. Noch haben wir keine adäquate Unterkunft gefunden, sind uns aber einig, etwas Luxus würden wir nach den spartanischen letzten Wochen durchaus zu schätzen wissen. Also nutzen wir die letzte Fahrt in Richtung Phuket, recherchieren etwas und telefonieren rum. Tetzi macht dann die entscheidende Entdeckung. Das "Golden Tulip Mangosteen", ein Luxus Ressort in den Bergen zu einem unschlagbaren Preis. Wir buchen uns etwas umständlich telefonisch über Malaysia ein und hoffen das alles klappt. Mit der Dämmerung laufen wir in den Hafen ein, machen noch ein paar Fotos zum Abschied und brechen auf. Endlich im Hotel gibt es erwartungsgemäß Probleme mit der Buchung. Letztlich bekommen wir ein upgrade auf die teuerste Zimmerkategorie und staunen nicht schlecht. Mehrere mit allerhand Teakholz verzierte Räume, eigene Küche, zwei liebevoll eingerichtete Badezimmer mit Regenwalddusche, Himmelbetten und als wenn all das nicht gereicht hätte, haben wir auch noch einen eigenen Jacuzzi-Whirpool auf unserem Balkon, welcher nach eigener Erprobung für mindestens drei erwachsene Männer Platz hat. Während wir uns also entspannt in den Abend blubbern, können wir im Hafen sehen, wie tausende Windlichter und Feuerwerke zum Loi Krathong in den Himmel steigen. In den nächsten 3Tagen werden wir etwas die Seele baumeln lassen, bevor es dann auf dem Rücken von Elefanten durch den Khao Sok Nationalpark geht.

Jacuzzi mit BlickEiner geht noch...The MangosteenEinfach schön

Meet the Flintstones

Mittwoch, 24.11.2010

 SchaukelfantGrüne HölleSchöne Aussicht

Nach drei herrlich entspannten Tagen in unserem Wohlfühlressort zieht es uns wieder hinaus in die Wildnis, wir wollen ja nicht verweichlichen. In einem schlecht gefederten Minibus geht es zunächst in Richtung Khao Sok Nationalpark. Das MP3-Player Leben retten können, wird jedem nach einer einer Stunde Beschallung aus den Bordlautsprechern klar. Unser Tourguide kommentiert in ganz eigenem Tenglisch (Thaienglisch) alles was sich am Straßenrand befindet: See see, yeaa, tree on the left side, yes yes and on the right side yeaa, and here same tree but bigger, same same but different, yes yes yeaa. Gut gemeint aber ungemein nervig. Drei Bandscheibenvorfälle später erreichen wir endlich unser Ziel und schiffen auf gelben Gummikajaks ein. Ein Bootsführer paddelt uns auf einer grünen Brühe durch eine recht beeindruckende Landschaft die der Eine oder Andere jedoch verschläft. Wieder ausgeladen werden wir auf Elefanten verfrachtet und durch den Dschungel geschaukelt was auch wieder gelegentliche Nickerchen provoziert. Die völlig mit Ranken bewachsenen Felsformationen und die undurchdringliche grüne Hölle erinnern uns allerdings stark an die Bilder aus Avatar. Das bisherige Programm war nett aber stark touristisch geprägt. Als wir dann den heiligen Fischtempel und noch heiligeren Affentempel besichtigen, macht sich Panik breit, zudem es noch stark zu regnen beginnt. Die mit Pappaufstellern und buntem Nepp versehenden Sehenswürdigkeiten sind absolut lächerlich, die Affen nicht heilig sondern fett, faul und verfressen und wir mit den Kräften so langsam am Ende. Als wir die Unterkunft sehen entspannen wir wieder langsam. Die kleinen Dschungelhäuschen im Fred Feuerstein Stiel sind echt witzig und lassen uns nach einigen Bier und einer kulinarischen Spezialität (siehe Foto) entspannt schlafen.

Rustikal aber gemütlichFrischer GrillhundFamilie Feuerstein

 

Ein Haus am See

Donnerstag, 25.11.2010

StauseeDie ArgonathNoch hoch motiviertSchroffe Felsen

Am nächsten Tag sind wir guter Hoffnung. Eine Bootstour über den Stausee, Entspannen und etwas Kajak fahren klingt viel versprechend und wir wollen das Beste daraus machen, stapeln jedoch zu tief. Der Rachabrapha Stausee ist einfach unglaublich schön, warm, klar und ruhig. Gigantische Felsen ragen aus dem, was 30 Jahre zuvor noch ein dichter Dschungel war und nun auf 162 qkm mit Wasser bedeckt ist. Es wirkt wie aus einer anderen Welt und um es für den zu verdeutlichen der es versteht, Pandora trifft hier tatsächlich auf Mittelerde. Wir geben natürlich pausenlos mit Svennert an und stellen ihn überall vor:This is Svennert, Chief of "Landestalsperrenverwaltung Sachsen" und fragen wichtig nach den erzeugten Megawatt des Staudamms. Kaum das wir in unseren Floatinghouses angekommen sind, zieht es uns ins klare Nass. Nach dem Mittag relaxen wir noch ein Bisschen und springen in die Kanus. Die Berge auf der anderen Seeseite sind anvisiert. Auf halben Weg werden bereits Kanus zusammengebunden, Mannschaften kombiniert und wieder getrennt. Am Ende distanzieren sich Ben und Steffen von dem ehrgeizigen Projekt und paddeln wieder zurück, während Marc und ich störrisch auf Kurs bleiben. Nach 2 Stunden sind wir endlich zwischen den Felsen und steuern durch die tiefen Schluchten wo wirklich nur noch die Argonath fehlen um die Kulisse perfekt zu machen. Es ist wieder einmal unbeschreiblich. Umgeben von schroffen Felsen und Steilwänden gönnen wir uns etwas Ruhe, bevor wir den Rückweg antreten, denn der hat es bekanntlich noch mal in sich. Der Rest der Truppe macht noch die Ausflugsfahrt mit, sieht aber wenig außer Bäumen, die vor dem Lärm des Longtailbootmotors sicherlich auch noch abhauen würden wenn sie denn könnten. Kaum das es dunkel wird verkriecht sich unser Müder Haufen schon in die Kojen. Nur ich schreibe noch etwas und sehe ein thailändisches Klischee bestätigt. Hier springen einem die Muschis von allein auf den Schoß.

UnwiederstehlichNicht ein Streulicht am HimmelMuschi kraulen

Wandertag

Freitag, 26.11.2010

LaguneIm tiefen DickichtTrampelpfadIm Unterholz

Am heutigen Tag steht uns eine unbarmherzige Dschungelwanderung bevor, voll von Gefahren, wilden Tieren und grausamen Moskitoschwärmen. In Anbetracht der schwergewichtigen russischen Touristen, welche diesen Weg schon vor uns gegangen sind, ist der Pfad jedoch sicher schon auf Asphalt Niveau zusammen gepresst worden und die Moskitos an einer Vodka-Cholesterin Überdosis verendet. In freudiger Erwartung üppiger Flora und Fauna brechen wir auf, im Schlepptau noch eine Gruppe Amerikaner. Es geht auf einem Trampelpfad durchs dichte Dickicht, wobei 2-2,5 h für die Strecke avisiert sind. Mangels Tiersichtungen unterhält Steffen unsere amerikanischen Freunde: "We have also animals in Germany. If you come to Berlin, I can show you some Pennerhunde on the Alexanderplatz". Wenn schon nix zu sehen, dann wenigstens neuer Rekord, also ziehen wir das Tempo an. 1,5 h und eine völlig fertige Fremdenführerin später erreichen wir den Endpunkt. Selbst die versprochenen Moskitos sind in Sicht gekommen. Wir resümieren unseren Ausflug in den Khao Sok Nationalpark und kommen zu dem Schluss, Landschaftlich unheimlich beeindruckend, vom Programm her stark verbesserungswürdig. Weiter gehts's, baden, packen, Boot, Taxi, Guesthouse, wilkommen in Krabi. Und nun steht es fest, wir haben einfach Schwein in diesem Urlaub (Foto).

WanderrekordKrabiSchwein gehabtAbendprogramm

Railay Beach

Samstag, 27.11.2010

AussichtspunktTraumstrandFelsen am StrandSuch den Ben

Wenn es ums Essen geht findet unser Marc wie ein Trüffelschwein immer die besten Lokalitäten. Also gehen wir lecker frühstücken und suchen uns ein Longtailboot nach Railay. Innerhalb von 40 Minuten erreichen wir auch schon die von hohen Bergen umsäumte Halbinsel mit ihren wunderschönen Stränden. Auf dem Weg finden wir noch den Aufstieg zu einem Aussichtspunkt mit Abstieg in eine entlegene Lagune. Was in Deutschland nicht ohne Klettergeschirr und vorheriger Verzichtserklärung gegenüber der Krankenkasse begehbar währe ist hier mit einem Schild "Vorsicht rutschig" versehen. Der Weg geht fast senkrecht die Felsen hoch, Teilabschnitte sind dabei mit einem Lehm verschmierten Seil versehen und ein Ausrutscher würde definitiv erst wieder am Fuß des Berges sein Ende finden. Steffen und ich können also keinen Grund erkennen, es nicht mit Badelatschen zu versuchen. Der Aussichtspunkt wir schnell erreicht, dokumentiert und der Abstieg zur Lagune gesucht. Eines der Seile soll ein Scherz sein und auf der Hälfte aufhören, unheimlich komisch was?. Auf halben Weg hinab in den unzugänglichen Talkessel wird der Weg dann zu einem kleinen Wasserfall, was dem nächtlichen Regen geschuldet ist und die Latschen werden noch rutschiger als der lehmige Boden. So reizvoll es auch ist, wir machen kehrt bevor noch einer den direkten Weg nimmt. Der ebenso von Felsen umsäumte Oststrand von Railay ist aber nicht minder spektakulär. Auch zu klettern und erforschen gibt es hier Etwas für den gelangweilten Sonnenbader. Dazu jedoch mehr in Jaros gute Nachtgeschichte. Da die Welt bekanntlich ein Dorf ist treffen wir, verabredet natürlich, noch auf eine alte Schulfreundin von Steffen und braten gemeinsam noch etwas in der Sonne. Wieder zurück in Krabi gibt es noch unser thailändisches Abendprogramm. Essen, trinken, betrinken und 1 Stunde Massage für 20 €, einfach himmlisch.

Ausgewiesener Wanderweg Steffen am SeilDer Weg zur Lagune

Gute Nacht Geschichte für Jaro

Samstag, 27.11.2010

Das Grauen in der Grotte

Der Eingang ins DunkelMarc erstarrt vor SchreckenDer schreckliche Touristenzombie

Tief in einer Schlucht, umgeben von dunklen Bergen und umspült von der tosenden Brandung des Meeres finden wir eine kleine Grotte, die weit unter den Felsen führt. Nur wenige Lichtstrahlen erhellen den schmalen Eingang und verlieren sich schnell in der undurchdringlichen Dunkelheit . Neugierig bleiben wir davor stehen, wagen es aber nur einen Blick hinein zu werfen. Entmutigt drehen wir zunächst um, treffen dann jedoch Marc, der sich tapfer seinen Weg durch die Felsen bahnt. Beim Anblick der finsteren Höhle zögert er keinen Moment und lässt sich in die unbekannte Welt hinab. Mit dem festen Willen die unwirtlichen Tiefen zu erkunden schreitet er voran und ist bald nur noch als Schatten erkennbar. Es wird immer ruhiger um ihn, nur noch das ferne Donnern der Brandung und das Plätschern des Wassers an der Felswand sind zu hören. Als das Licht des Eingangs nur noch ein schwaches Leuchten in weiter Ferne ist nutzt Marc den Blitz der Kamera, um sich den Weg für einen Moment zu erhellen. Plötzlich stockt ihm der Atem und lässt ihn in Angst erstarren. Was das Dunkel in diesem kurzen Moment des Lichtes Preis gab konnte nur ein schrecklicher Touristenzombie sein, der sich vor Jahren in der Grotte verirrt hat. Von Panik ergriffen schwimmt Marc Richtung Ausgang wo ihm Ben mutig zur Hilfe eilt. Um dem Grauen zu entkommen verstecken sich beide schnell unter Wasser und halten so lange die Luft an wie sie können. Als sie wieder auftauchen machen sie schnell ein Foto um zu sehen ob der Zombie noch auf sie wartet. Doch was müssen sie erkennen, es war gar kein Zombie sondern nur Holger, der auch in die Grotte geklettert ist weil er Angst um seine Kamera hatte. Gemeinsam steigen sie wieder hinaus, schwimmen zurück zum Strand und verraten Keinem, das sie soviel Schiss gehabt haben.

Ben kommt zur HilfeVersteck unter WasserDabei wars nur Holger

 

Stairway to heaven

Sonntag, 28.11.2010

BuddaPanorama1237 Stufen für dieses BildStairway to Schweiß

1237, um genau zu sein 2474 Stufen, den runter mussten wir sie ja auch wieder. Dies ist die Zahl der Stufen, welche zur Spitze des "Tiger cave" Tempels in Krabi führen oder des Knackens in meinem rechten Knie. Wie auch immer, unser letzter wirklicher Urlaubstag beginnt ziemlich verregnet und wir streichen gezwungener Maßen das Strandprogramm. Solche Tage kommen auch immer den Lieben zu Hause zu gute, da man sich die Zeit ein wenig mit dem Einkauf unnützer Dinge vertreibt. Um die Kulturstatistik dieser Reise noch etwas zu schönigen, besuchen wir noch den örtlichen Tempel. Dieser ist wie alle hiesigen Heiligtümer bunt, laut und kitschig. Der Aufstieg jedoch stellt eine kleine Herausforderung dar und lässt zumindest auf einen guten Ausblick hoffen. Nach schweißtreibenden 1237 Stufen, die zum Teil so steil sind, dass wir auf allen Vieren die Treppe hoch krabbeln, erreichen wir die Spitze. Der Blick ist umwerfend, Budda riesig, der Fliesenboden rutschig, wir machen Fotos, klettern wieder runter und laufen drauf los. Als wir kein Taxi für 5 Leute finden winkt Marc einfach einen größeren Geländewagen ran. Der begeisterte Fahrer verfrachtet Frau und Kind auf den Beifahrersitz, macht noch eine Rückbank frei und fährt uns gegen ein Paar Baht zurück zum Hotel. Hier ist man nicht nur freundlich sondern auch geschäftstüchtig.

Wenn man eine Reise macht, dann...

Montag, 29.11.2010

RaftingtruppeKlettertruppeBikingtruppe

Wir haben es geschafft. Wieder zurück in Bangkok befinden wir uns an dem Ort, an dem die Reise drei Wochen zuvor begonnen hat. Die letzten Taler werden nun in Massagen, Mitbringsel, Unterhosen und Bier investiert. Morgen geht es zurück in die Kälte. Marc hat sich scheinbar noch auf dem letzten Meter eine Mittelohrentzündung eingefangen und doktort an sich rum, hoffen wir mal das es nicht schlimmer wird. Ansonsten sind wir guter Dinge und freuen uns auch schon wieder etwas auf zu Hause, Glühwein und Weihnachtsmärkte. Wir hoffen das euch der Blog mindestens so gut gefallen hat wie uns die Reise selbst. Vielen Dank auch für die zahlreichen Grüße und Kommentare. Finale Eindrücke sind natürlich immer noch willkommen. Alle unveröffentlichten, teilweise Altersbeschränkungen oder strenger Zensur unterliegenden, Geschichten, Erkenntnisse und Weisheiten erzählen wir euch dann lieber selbst.

KochtruppeSegeltruppeWandertruppe

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Dieses Blog berichtet aus Thailand (Urlaub).

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